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  • Schweinegrippe: Extrawürste für Kanzlerin und Co.

    Extra Bratwürste lassen sich die Minister und Kanzlerin Merkel in Sachen Schweinegrippe braten.

    Nachdem in der letzten Zeit bekannt wurde, dass der neue Schweinegrippe-Impfstoff erhebliche Nebenwirkungen verursachen kann, beteiligen sich die Bundesminister und Kanzlerin Merkel nicht am demnächst laufenden Großversuch am deutschen Volk. Für Merkel und Co. gibt es einen "Komfortimpfstoff" der Fa. Baxter, der keinen Wirkungsverstärker enthält, der für die ggf.auftretenden Nebenwirkungen verantwortlich sein soll.

    Bundesminister und Kanzlerin sollen eigenen Schweinegrippe-Impfstoff erhalten. Spezialimpfstoff wird auch den für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständigen Staatsdienern gespritzt. Kritiker: „Ein Skandal“, der den Menschen kaum zu vermitteln sei. Massenimpfungen: „Das Schadensrisiko überwiegt den Nutzen“.

    "Wir haben 200 000 Dosen des nicht-adjuvantierten Impfstoffes Celvapan der Firma Baxter gekauft“, räumte Christoph Hübner, Sprecher des Bundesinnenministeriums, gegenüber dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL ein.
    Dazu zählen auch die Mitarbeiter des für die Impfstoffzulassung zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts, das vergangene Woche wiederholt seine Entscheidung verteidigt hat, der Bevölkerung die GSK-Vakzine zu beschaffen.

    Soweit geht die Liebe unserer Regierung zum deutschen Volk nun doch nicht, dass die sich mit dem Impfstoff für's gemeine Volk impfen lassen!

    Den ganzen Bericht lesen...

    Interessant sind auch die wissenschaftlichen Fachinformationen über den adjuventierten "Volksimpfstoff" der Firma GlaxoSmithKline im Anhang II ab Seite 10.

  • Homberg-Efze - Wo bitte geht's zum Stadtpark?

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    Wenn in Homberg eine Festivität mit Freiluftcharakter stattfindet, sei es das Weinfest, um den Hombergern Gelegenheit zu geben, mit alkoholverklärtem Blick dem Hessentag 2008 zu gedenken, oder ein Familientag, mit Ringelpitz für Groß und Klein, dann ist seit dem Hessentag immer vom "Stadtpark" oder "Alter Stadtpark" die Rede. Bei dem Begriff sind sich alle Parteifraktionen einig, bis auf die GRÜNEN-Fraktion, die macht sich erst gar nicht die Mühe mit Begriffen, wie "Stadtpark", usw.:

    Nachdem im letzten Jahr so manche Veranstaltung in Homberg vom Pech mit dem Wetter zu kämpfen hatte, stimmte jetzt alles beim Weinfest auf dem Gelände des alten Homberger Friedhofs.

    Wein, Weib und Gesang, wenn's ums feiern geht, dann scheint bei den GRÜNEN alles zu stimmen, auch feuchtfröhliche Feierlichkeiten auf dem Gelände des alten Homberger Friedhofs. Dafür hört das Verständnis bei anderen Dingen, wie z. B. der weiteren Ansiedlung von Gewerbebetrieben schnell auf.

    Das, was hier als "Stadtpark" oder "alter Park" Einzug in den Sprachschatz des Homberger Bürgermeisters, der Parteifraktionen, dem amtlichen Bekanntmachungsorgan der Kreisstadt Homberg-Efze und den Gazetten aus dem Kasseler Ippen-Verlag gehalten hat, ist der "Alte Friedhof"

    Der ist seit 1580 städtischer Friedhof und Begräbnisstätte bis heute, denn man hat ihn noch nicht entwidmet. Das wäre aber Voraussetzung für eine Bezeichnung als "Stadtpark" Man feiert also fröhliche Feste auf einem Friedhof und den Gebeinen altehrwürdiger Homberger Honoratioren, darunter Minister Julius Rhode, Bürgermeister Winter und Prof. Wilhelm Volckmar.

    Auch ist der Alte Friedhof Grabstätte der Äbtissinnen Marianne Freiin vom und zum Stein und Charlotte von Gilsa sowie von Friedensrichter Martin, Personen, die 1809 wesentlichen Anteil an den Vorbereitungen zum Dörnbergschen Aufstand unter Wilhelm von Dörnberg gegen Jérôme Bonaparte hatten.

    Was man sich als Kreisstadt doch so alles leisten darf.

    Ich denke mal, für den Alten Friedhof gilt die Satzung der Kreisstadt Homberg (Efze) über die Benutzung und Verwaltung der städtischen Friedhöfe (Friedhofsordnung).

    Unter § 3 Schliessung und Entwidmung findet man den nachfolgenden Wortlaut:

    1) Friedhöfe, Friedhofsteile und einzelne Grabstätten können aus wichtigem öffentlichem Interesse ganz oder teilweise geschlossen oder entwidmet werden.

    (2) Durch Schließung wird die Möglichkeit weiterer Beisetzungen ausgeschlossen; durch die Entwidmung verliert der Friedhof seine Eigenschaft als öffentliche Bestattungseinrichtung. Besteht die Absicht der Schließung, so werden keine Nutzungsrechte mehr erteilt oder wiedererteilt.

    (3) Die Absicht der Schließung, die Schließung selbst und die Entwidmung sind jeweils öffentlich bekannt zu machen.

    (4) Die Stadt kann die Schließung verfügen, wenn alle Nutzungsrechte und Ruhefristen abgelaufen sind.

    Dabei fällt dann auf, daß die Stadt gegen ihre eigene Friedhofsordnung verstößt, denn unter § 5, der das Verhalten auf dem Friedhof regelt, kann man lesen:

    (1) Jeder hat sich auf den Friedhöfen der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten.

    (3) Auf den Friedhöfen ist insbesondere nicht gestattet:

    b) Waren aller Art, insbesondere Kränze und Blumen, oder gewerbliche Dienste anzubieten,

    g) den Friedhof und seine Einrichtungen und Anlagen zu verunreinigen oder zu beschädigen, Einfriedungen und Hecken zu übersteigen und Rasenflächen (soweit sie nicht als Wege dienen), Grabstätten und Grabeinfassungen zu betreten,

    h) zu lärmen und zu spielen, zu essen und zu trinken sowie zu lagern, oder sich sportlich zu betätigen.

    Der Magistrat (Friedhofsverwaltung) kann Ausnahmen zulassen.

    Ob nun Trinkgelage, wie das Weinfest, oder andere Belustigungen ein öffentliches Interesse darstellen, den Alten Friedhof zu entwidmen, mag dahingestellt sein. Ansprüche aus Nutzungsrechten und Ruhefristen wird wohl mit Sicherheit keiner mehr stellen.

    Eine Stadt, die gegen ihre eigene Friedhofsordung verstößt, da wird Homberg-Efze allerdings ein Novum sein, samt ihrem Bürgermeister als Chef der Ordungspolizeibehörde. Dass der Magistrat Ausnahmen zugelassen hat, um auf dem Alten Friedhof feuchtfröhliche Feste und anderes zu veranstalten, ist mir nicht bekannt und kann ich mir auch nicht vorstellen. Vorstellen kann ich mir aber sehr gut, dass der Magistrat eine einzige Ausnahme ist.

    Wie man hier verfährt, hat mit Achtung und Pietät zu tun und auch mit Fingerspitzengefühl. Damit scheint es in der Homberger Stadtverwaltung nicht weit her zu sein, weder mit Achtung, noch mit Pietät und schon gar nicht mit Fingerspitzengefühl. Mit Grausen denke ich noch daran, wie lange es gedauert hat, zwei erlauchten Homberger Ehrenbürgern des Dritten Reiches die Ehrenbürgerrechte abzuerkennen.

    Homberg ist nicht ganz oben, eher unteres Mittelfeld, mit der Tendenz nach unten!

  • Bäckerburschen

    Bilder hochladenLetzte Woche hatte ich einen regen Briefverkehr mit den Bäckerburschen dieser Firma. Die scheinen nämlich nicht bis neun zählen zu können.

    Jedenfalls waren von den Goldstücke Weizenbrötchen nur acht in der Tüte, wo doch neun hätten drin sein sollen.

    Letztendlich bekam ich von den Kuchenbäckern aus Osnabrück einen langen Brief:

    Man bedankt sich für meine Rückantwort und spricht mir das Bedauern darüber aus, dass ich Grund zur Beanstandung der "Goldstücke Weizenbrötchen" hatte. Man versichert mir vorab, dass strengste Qualitätskontrollen von Rohwaren und Fertigprodukten, sowie Fertigungskontrollen im Allgemeinen die gleichbleibend hohe Qualität der Produkte, auch im Sinne der Sorgfaltspflicht als Hersteller sicher stellen.

    Mir wird mitgeteilt, dass man anhand der Losnummer die genauen Herstelldaten ermitteln konnte. Anhand einer Produktionsaufzeichnung hat man überprüft und festgestellt, dass zum entsprechenden Zeitpunkt kein technischer Defekt protokolliert wurde.

    Jetzt bekomme ich Einblick, wie die Brötchen abgefüllt werden:
    Die Brötchen werden automatisch gezählt und dann durch einen Trichter in die Tüten gefüllt. Hängen bei der Zählung noch zwei Backstücke aneinander, kann dies dazu führen, dass in der nächsten Tüte ein Brötchen zu wenig enthalten ist. Nun sind die Bäckerburschen von C&W gefragt, die dann die entsprechende Tüte aussortieren. Eine "Mogelpackung" muß wohl der Aufmerksamkeit eines Bäckerburschen entgangen sein. Man hat natürlich selbstverständlich die entsprechende Abteilung über den Vorfall informiert und um erhöhte Aufmerksamkeit in diesem Punkt gebeten.

    Ich frage mich indessen, wenn das mit dem Zählen nun schon nicht so richtig klappt, warum wiegt man die goldigen Wecke nicht einfach nach dem Eintüten automatisch nach?

    Als "kleine Erstattung" legte man dem Schreiben von C&W Briefmarken bei - drei Stück à 55 Cent - macht 1,65 Euro. Verbunden mit der Hoffnung, uns in Zukunft wieder zu ihren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen, wünscht C&W uns weiterhin viel Freude und Genuss beim Verzehr ihrer Produkte. Ich denke mal, wenn die gekonnt hätten, dann hätten die auch einen einzigen Wecke auf die Reise geschickt.

    PS:
    Eben beim Discounter gewesen und versucht, für zwei 55-Cent Briefmarken neun Goldstückbrötchen von C&W zu bekommen, irgendwie fühlt man sich der Firma nach solch einem ergreifenden Brief ja verpflichtet. Den Blick der Kassiererin werde ich so schnell nicht vergessen.
    (Bildquelle: ©Daniel Gast/pixelio.de)

  • Spitzenplatz für Homberg (Efze)

    ... wenn es um Kosten- und Gebührentreiberei geht.

    Bilder hochladenAm 15.06.09 wurde auf der Stadtverordneten-versammlung beschlossen, die Abwassergebühren pro Kubikmeter ab 1. Januar 2010 auf 4,48 Euro festzusetzen. Ein Kubikmeter Wasser kostet 1,93 Euro. Da wird Duschen und Baden zum teuren Vergnügen. Bereits ab 1. Juli d. Jahres erhöht sich der Preis für einen Kubikmeter Abwasser auf 4,18 Euro, zur Eingewöhnung sozusagen.

    Vielleicht sollte man zum Duschen und Baden demnächst nach Melsungen fahren, denn da kostet der Kubikmeter Wasser 1,26 Euro und das Abwasser pro Kubikmeter 2,15 Euro. Auch Fritzlar zockt seine Bürger nicht ab. Dort kostet der Kubikmeter Wasser 1,93 Euro, wie in Homberg, für den Kubikmeter Abwasser müssen die Fritzlarer allerdings nur 2,90 Euro bezahlen. Gudensberg kann es etwas günstiger als Fritzlar: Wasser pro Kubikmeter 1,61 Euro, Abwasser 2,95 Euro.

    Bei einem Jahresdurchschnittsverbrauch von ca. 50 Kubikmeter Wasser für einen Zweipersonenhaushalt zockt die Stadt Homberg demnächst mit 320,50 Euro/Jahr ab.

    In Melsungen dagegen herrschen paradiesische Zustände, da fallen 170,50 Euro/Jahr für Wasser und Abwasser an.

    Gudensberg verlangt 228,00 Euro für das o. a. Beispiel.

    In Fritzlar fallen pro Jahr 241,50 Euro an.

    Alles nichts gegen die Abzocke, die die Homberger Parteifraktionen beschlossen haben. Leben in Homberg ist teuer und wird noch teurer werden. Die Preistreiberei hat noch lange kein Ende.

    In Homberg haben sich die Stadtverordneten entschieden, die Erschliessungskosten der Abwasserversorgung auf die Abwassergebühren umzulegen.

    Als Mieter ist man dann in Homberg ganz blöde dran. Erschließungsbeiträge, die eine Gemeinde z.B. für den Straßenbau erhebt, dürfen nicht auf die Mieter umgelegt werden. Erschließungkosten gelten als Teil der Investititionskosten für das Gebäudegrundstück.

    In Homberg bezahlen die Mieter nun aber die Erschliessungskosten über die verbrauchsabhängigen Abwassergebühren mit. Finanzieren also über diesen Weg die Erschliessungskosten, die der Vermieter nicht auf die Mieter umlegen darf. Damit finanzieren sie dem Vermieter unzulässigerweise die Investitionskosten für sein Gebäudegrundstück.

    Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Wenn’s um’s raffen geht, dann sind sich alle Homberger Parteifraktionen einig, nur wenn man sich profilieren will, dann hackt man schon mal ein wenig nach den anderen, aber ernstlich weh tun will man sich natürlich nicht.

    Die Homberger Verwaltung freut sich natürlich über jeden Ansiedlungswilligen, um ihn über Gebühren und Abgaben auszupressen wie eine Zitrone, doch unter den gegeben Umständen kann man eigentlich keinem raten, sich in Homberg häuslich niederzulassen und Grund und Boden zu erwerben. Homberg ist nicht kinderfreundlich, kulturell eher nichtssagend, aber Spitze in den Abgaben und Gebühren. Wo andere Kommunen z. B. die Kindergartengebühren ganz streichen, da langt Homberg zu und erhöht die Kindergartengebühren demnächst.

    Für das, was einem Homberg zu bieten hat, ist der Preis zu hoch. Wer es dennoch riskieren will, der sollte vorher in Homberg Urlaub machen und sich genau umsehen, fraglich ob man dann noch Lust hat, Homberg näher kennenzulernen. Die Kreisstadt hat 40 Millionen Euro Gesamtschulden, hat sich aber letztes Jahr den defizitären Hessentag geleistet, der Homberg trotz aller Euphorie keinen Deut nach vorne gebracht hat. Man hat es einfach nicht verstanden, die Chancen, die der Hessentag gebracht hat, auch zu nutzen. Die Homberger Bürger werden in Zukunft auf vieles verzichten müssen.
    (Bildquelle: knipseline - pixelio.de)

  • Regionale Produkte vom Bauernhof bald bei REWE in Homberg?

    Wie in der Online-Ausgabe der HNA zu lesen war, gibt es Produkte vom Bauernhof bald auch im Homberger REWE-Lebensmittelmarkt. Auf der Website der Hessischen Direktvermarkter findet man mehr über das Konzept. Über 300 Landwirte in 11 Regionalgruppen haben sich im "Landmarkt" zusammengeschlossen und können ihre regionalen Produkte demnächst in den REWE-Filialen anbieten. Die Produkte der Mitglieder müssen traditionell hergestellt und nicht genmanipuliert sein. Eine Qualitätskontrolle ist obligat, ökologischer Anbau ist nicht zwingend vorgeschrieben.

    Allein 16 Betriebe aus dem Schwalm-Eder-Kreis haben sich der Erzeugervereinigung angeschlossen.

    Ich denke mal, da hat sich das Thema "Mitgliederladen auf dem Marktplatz" erledigt. Um bei REWE einzukaufen, braucht man nicht Mitglied zu werden, es gibt immer freie Parkplätze und man kann bis 22.00 Uhr einkaufen.

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